Wie wirkt CBD?

Wie wirkt CBD?

Wie reagiert der Körper eigentlich auf Cannabidiol? Ohne das wissenschaftliche Fachchinesisch und die Pharmakologie des CBD zu beschreiben, wollen wir versuchen die Wirkung von CBD im menschlichen (oder tierischen) Organismus zu erklären. Dazu sollte bekannt sein, dass Cannabidiol im Körper eine Affinität zu Rezeptoren hat, die im Zusammenhang mit dem körpereigenen Cannabinoid-System wichtig sind, in den Wissenschaft das Endocannabinoidsystem genannt. Diese Rezeptoren sind Schaltstellen im Körper, an die die verschiedenen Medikamente und Substanzen andocken und die für die hervorgerufenen Wirkungen verantwortlich sind. Die beiden Cannabinoid-Rezeptoren, von denen die Rede ist, nennen sich CB1-Rezeptor und CB2-Rezeptor.

Cannabidiol ist ein indirekter Gegenspieler der Cannabinoide, die an diese Rezeptoren binden. Durch einen speziellen Mechanismus beeinflusst CBD diese Rezeptoren und mischt sich so auch in den Haushalt der körpereigenen Cannabinoide ein, was wiederum zu medizinisch relevanten Effekten führen kann. So hemmt CBD beispielsweise den Abbau des körpereigenen Cannabinoids Anandamid.

Im Detail betrachtet ist es aber so, dass Cannabinoide auch mit anderen Rezeptoren interagieren, zum Beispiel das so genannte CBDA, das im deutschsprachigen Raum eigentlich CBDS heißen müsste; die Cannabidiol-Säure (das A in der Abkürzung CBDA steht für das englische acid.

CBD-Säure kommt vor allem in rohem Cannabis vor und hat ebenfalls medizinische Eigenschaften, zum Beispiel hemmt es Übelkeit und Brechreiz, Darmkrämpfe und die Ausbreitung von Brustkrebs.

Tags: CBD, Wirkung

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